Datum: 15.02.2008
Werbellinseeradweg - Berlin-Usedom-Radweg
In den letzten Jahren ist es in Mode gekommen, abgelegenere Landstriche in schöner Umgebung auch für Radfahrer mit Asphaltbändern zu durchziehen.
Eines der von den Politikern mit Stolz veründeten Projekte war der Bau des Berlin-Usedom-Radweges, der am nördlichen / nordwestlichen Ufer des Werbellinsees mit großem Aufwand durch den Wald gebaut wurde. dabei sind allerdings auch Steigungen herausgekommen, die für die angepeilte Zielgruppe auf dem Fahrrad fahrend kaum zu überwinden sein dürfte.
Es gäbe übrigens auch Alternativen zu diesem Weg. Von der schon auf 60 km/h Höchstgeschwindigkeit reduzierten Landstraße B198 / L220 könnten rechts und links mit 2 Meter breite Radfahrstreifen abgetrennt werden und der KFZ-Verkehr weiter beschränkt werden.
Im KFZ-Begengnungsfall müßten diese zwar den Radstreifen nutzen, was den an den Wochenenden fahrenden Touristen sicher zuzumuten wäre und den Verkehrsfluß weiter reduziert.
Das hätte auch den Vorteil, daß im Winter auch die Radfahrer in den Genuß einer geräumten Fahrbahn kommen könnten, oder fährt dann niemand hier?
Canon PowerShot A85
Blende: f/4
Brennweite:
Belichtungszeit: 1/125 s
Länge: E 13.717597
Breite: N 52.943831
